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IBM Engineer baut ein 300-Dollar-Mikroskop mit LEGO, Arduino und Raspberry Pi

IBM Engineer baut ein 300-Dollar-Mikroskop mit LEGO, Arduino und Raspberry Pi



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Der IBM Research-Ingenieur Yuksel Temiz entwickelte ein modulares und motorisiertes Mikroskop für 300 US-Dollar, das seine drei Lieblingshobbys kombiniert: Arduino, Raspberry Pi und LEGO.

Sein Ziel war es, ein Laborwerkzeug für ihre Forschungsarbeiten zur Mikrofluidik für die Point-of-Care-Diagnostik zu entwickeln. Die Argumentation hinter dem Mikroskop war ziemlich einfach: Er war frustriert, dass das Mikroskop seines Labors immer wieder schlechtes Filmmaterial produzierte, und er dachte, dass seine Kindheitsbesessenheit, LEGO, helfen könnte.

Er wollte die sehr teure und große Makro-Objektiv-Imager-Plattform in diesem Labor durch etwas billigeres und komfortableres ersetzen.

Zu diesem Zweck entwickelte er ein Open-Source-Mikroskop mit Raspberry Pi, Arduinos und einem LEGO-Rahmen. Und Junge, funktioniert es ...

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Das Rezept für das perfekte Mikroskop

Um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen, verwendete Temiz LEGO Steine, einen Raspberry Pi-Computer, eine 8MP Raspberry Pi-Kamera und einen 3D-Drucker, um das Mikroskop mit einer Auflösung von 10 Mikrometern zusammenzustellen.

Mit dem Raspberry Pi-Computer und der 8-MP-Kamera kann der Benutzer Bilder und Videomaterial aufnehmen. Der Arduino verwendet eine Hochleistungs-LED, um die sechs Schrittmotoren zu beleuchten und anzutreiben. Mit Kamerawinkel, Probenposition, Vergrößerung und Fokus ist das Mikroskop voll motorisiert. Um das Ganze abzurunden, verfügt es über ein HDMI-Display, das ein einfaches Seherlebnis ermöglicht.

Auf der Außenhülle besteht der Hauptkörper des Mikroskops vollständig aus LEGO-Steinen und 3D-gedruckten Teilen.

Die Funktionen des LEGO Mikroskops können über eine an den Pi angeschlossene Tastatur oder einen separaten, speziell angefertigten Arduino-Joystick gesteuert werden. Was für eine lustige Fahrt!

Kostet nur 300 Dollar

Das Projekt kostete ihn ungefähr 300 US-Dollar, und das Endprodukt ist so gut, dass es mit im Laden gekauften Mikroskopen mithalten kann, die viel mehr kosten.

Temiz und seine Kollegen im Mikrofluidiklabor von IBM Research verwenden das LEGO-Mikroskop seit zwei Jahren und haben die Bilder, die sie mitgenommen haben, in ihre Papiere aufgenommen.

Sie konnten verschiedene Dinge fotografieren, von Mikrofluidik über Blut und Urin für die Krebs- und Infektionskrankheitenforschung bis hin zu mehr.

Exemplarische Vorgehensweise auf GitHub

Das Tolle an diesem ganzen Projekt ist, dass Temiz eine detaillierte Anleitung zur Montage des Mikroskops auf GitHub veröffentlicht hat, indem er alle Dateien enthält, die für die 3D-gedruckten Teile und Schaltpläne für die Elektronik benötigt werden.

Die Bedienungsanleitung ist perfekt im LEGO-Stil gehalten. Hier sehen Sie sich Schritt für Schritt das DIY-Video an. Wenn Sie Zugriff auf einen 3D-Drucker, einen Raspberry Pi-Computer und eine 8-Megapixel-Raspberry Pi-Kamera haben, können Sie eine erstellen auch für dich.


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